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Abdichter/in EFZ

Abdichter/innen schützen Flachdächer vor Witterungseinflüssen. Sie dämmen und dichten aber nicht nur anspruchsvolle Dachkonstruktionen, sondern bauen auch Terrassenbeläge oder begrünen Dachflächen.

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Was macht ein(e) Abdichter/in EFZ?

Flachdächer werden heutzutage vielseitig genutzt, zum Beispiel als Dachterrasse, begrünte Fläche, Parkdeck oder zur Gewinnung von Solarstrom. Abdichter/innen sorgen dafür, dass Flachdächer wasserdicht sind und schützen damit das Gebäude vor Witterungseinflüssen. Mit Bitumen, Gussasphalt, Kunststoffen und anderen Materialien dichten sie Fugen und Übergänge ab.

Beim Arbeiten mit Bitumen verlegen Abdichter/innen das Material in Bahnen. Mit dem Gasbrenner erhitzen sie die Unterseite der Bitumenbahnen. So weicht sich das Material auf und verbindet sich mit dem Untergrund. Bei den verlegten Bahnen verschweissen Abdichter/innen die Nähte. Dabei müssen sie exakt arbeiten, denn schon kleinste Lücken können ein Flachdach undicht machen.

Mit ihrer Arbeit sorgen Abdichter/innen dafür, dass weniger Energie verbraucht wird, und schaffen ein angenehmes Wohn- und Arbeitsklima. Ihr Fachwissen ist aber nicht nur im Hochbau gefragt, sondern besonders auch bei komplexen Ingenieurbauten wie Brücken oder Tunnels.

Abdichter/innen wissen mit Montageanleitungen umzugehen. Sie kennen zudem die baulichen Richtlinien und Normen, können Flächen skizzieren. Sie berechnen die benötigten Materialien und wissen, wie diese einzusetzen sind.

Abdichter/innen arbeiten immer wieder in luftiger Höhe. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und berücksichtigen stets die Vorschriften zur Arbeitssicherheit und Unfallverhütung.

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